Duquesnoy, François

Die Statuette eines auf einer Kugel balancierenden, in ein gewundenes Horn blasenden Cupido könnte zu einem größeren Ensemble, etwa einer Brunnen- oder Gartengruppe gehört haben. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Kombination mit Merkur; zwei entsprechende, mehrfach ausgeführte und wiederholte Bronzegruppen hat Duquesnoy vor 1636 realisiert. Amor ist hier stehend und sitzend dargestellt (Boudon-Machuels, S. 263-270), eine dritte Gruppe mit hornblasendem Liebesgott ist vorstellbar. Die Zuschreibung an den für seine Putten- und Amorettenbilder berühmten Duquesnoy wird in der neuesten Monographie Boudon-Machuels nicht angezweifelt.

Erworben 1902 bei Attilio Simonetti in Rom

Inv. Nr. M 35 , erworben 1902