Florenz

Bei dem mit einem Fell bekleideten Johannesknaben könnte es sich, wie schon von Schottmüller (Kat. Berlin 1933) vermutet und von Büll aufgegriffen, um ein Votivbild gehandelt haben. Bilder ex voto waren v.a. in Italien seit dem 16. Jahrhundert in großer Zahl und besonders in Wachs für Wallfahrtsorte hergestellt worden, da man jedoch sehr lange an alten Modellen festhielt, ist eine Datierung meist schwer möglich. Schottmüller sah deshalb nur unter Vorbehalt in dem verlorenen Berliner Wachsbild ein Florentiner Werk des 16. Jahrhunderts, Schlegel (handschriftl. Notiz) bezweifelte eine Entstehung in der Renaissance.

Erworben 1913 als Geschenk von Luigi Grassi, Florenz, zuvor angeblich Kloster S. Giaggio in Florenz

Inv. Nr. M 124 , erworben 1913